Eros-Thanatos Bibliothek der erotischen Literatur: Erotische Geschichten und Texte

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Erotische Literatur

Neuester Eintrag – Sonnabend 24. Januar 2009.

Bibliothek der erotischen Literatur: kostenlose erotische Geschichten, Texte, Bekenntnisse und Erzählungen von Autoren und Dichtern aus dem XVIII., XIX. und XX. Jahrhundert.



  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 16

    Erotischer Roman (Kapitel XVI)

    par W. Schröder-Devrient

    »Meredith und in den Portlandrooms kennengelernt, ja, sogar mit Mrs. Meredith selber. Wir mußten uns freilich sehr in acht nehmen, damit wir keinem jener begegneten, die uns in Gesellschaften getroffen, und eben deshalb wechselten wir den Strich, indem wir Gegenden besuchten, die sehr weit entfernt vom Zentralpunkte der Stadt sind, namentlich die östlichen und nördlichen Vorstädte Londons, St. Georges in the East und dann weiter über Kenthistown hinaus. Freilich waren es hier keine Kavaliere, die wir antrafen, sondern Schiffsleute, Matrosen, Midshipmen und zuweilen ein Schiffskapitän. Wir verloren bei diesem Tausch im ephemeren Umgang durchaus nicht, im Gegenteil, wir gewannen nur in Bezug auf männliche Lendenkraft, und diese Leute, für so roh sie auch sonst immer gehalten werden, waren doch gegen uns viel höflicher, behandelten uns viel zarter, als wenn es andere Gentlemen gewesen wären, die uns für öffentliche Lustdirnen gehalten hätten. Das schlimmste bei diesen Streifzügen war, daß man uns Geld anbot und wir es annehmen mußten, wenn wir uns nicht der Gefahr aussetzen wollten, unsere Stellung in der Welt zu verraten. –
    Endlich aber hatte ich mir doch einen wunderschönen Hinduknaben von kaum mehr als 14 Jahren zum Pagen genommen. Ich tat es, weil er mir so gut gefiel, daß ich mir vornahm, ihn in die süßen Mysterien der Liebe einzuweihen. Es hatte für mich einen eigentümlichen, besonderen Reiz, bei einem solchen Knaben, dem derartige Empfindungen ganz fremd gewesen, sie plötzlich entstehen zu sehen. In jeder Muskel seines Gesichtes, in jeder Bewegung seines Körpers sprach sie Liebe aus, seine Hingebung war so grenzenlos, daß er zu einem freiwilligen Sklaven wurde. Sehr oft sagte er mir, er glaube nicht, daß das, was er genoß, Wirklichkeit sei; er müßte dies alles träumen, und wirklich sah ich ihn in Gedanken versunken, die Lider geschlossen, vor sich hinbrüten, und er hörte und er sah mich erst, als ich ganz nahe an ihn herantrat und ihn mit meiner Hand berührte.
    Ich kann Ihnen nichts mehr mitteilen, denn alles, was sich später ereignet, haben Sie aus meinem Munde gehört – Sie erinnern sich der Zeit, in welcher Sie meine Bekanntschaft machten – und ich glaube, mit diesem Briefe schließen zu dürfen.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).


  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 15

    Erotischer Roman (Kapitel XV)

    par W. Schröder-Devrient

    »Wir verabredeten unter uns, daß wir miteinander nach London reisen wollten, um dort auf dem Conventgardentheater aufzutreten. Sarolta war nicht meine Rivalin im Gesang, sie trat nur in lyrischen Opern oder als zweite Prima Donna auf. Sie war ein reizendes Wesen und noch nicht verdorben. Sie spielte mit den Männern, ohne ihnen ihre Gunst zu gewähren. Sie fürchtete sich ebenso wie ich vor der Gefahr, Mutter werden zu können. Die dritte war eine gewisse Madame de B ..., die Gattin eines emigrierten ungarischen Obersten, der mit ihr in Bigamie lebte; als seine erste Frau, von welcher er nicht gerichtlich geschieden war, diesem ihre bevorstehende Ankunft zu wissen gab, ergriff er die Flucht, reiste nach Konstantinopel und trat zum Islam über. Estella B ... kam später vor das Zuchtpolizeigericht wegen Verführung eines Minderjährigen zum Schuldenmachen. Sie wurde zu einem Jahre Zuchthaus verurteilt. Sie soll, wie ich später erfuhr, ihrem Gatten nach Kairo gefolgt sein, und dieser verkaufte sie um 5000 Piaster an den Khedive von Ägypten, über den sie eine solche Macht erlangte, wie keines seiner übrigen Weiber. Die vierte Ungarin war eine gewisse Jenny K., die Tochter eines verarmten Advokaten in Pest. Sie und ihre drei Schwestern waren auf das Verkaufen ihrer Reize angewiesen und fingen mit ziemlich niederen Preisen das elende Handwerk an; für einen Silber-Zwanziger (30 oder 40 Pfennig) war sie für den nächsten Besten feil. Später verliebte sich ein armer siebenbürgischer Graf in sie und brachte sie so in Mode. Sowohl Jenny, wie ihre beiden Schwestern – die dritte hatte Pech und ist verschollen – machten ihr Glück und Jenny kam nach Paris, wo sie zu den elegantesten Damen der Boheme gehörte. Ein italienischer Kavalier, der Marchese M ..., heiratete sie dann, ohne sie aber lange zu besitzen, da er zwei Jahre nach seiner Vermählung starb, worauf Jenny ihr Netz auf einen souveränen Fürsten aufwarf, der sie an den Altar führte.
    Sie sehen, daß, wenn ich mich auch mit den Eroberungen nicht brüste, die ich in Paris gemacht, so habe ich Ihnen doch genug Interessantes erzählt.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).


  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 14

    Erotischer Roman (Kapitel XIV)

    par W. Schröder-Devrient

    »Die letzte Szene dieser Orgie – für mich die letzte, denn ich bat nach derselben Sir Ethelred, er möge mich wegführen, da mich ein namenloser Schauder ergriffen hatte – war eine zweifache Leichnamsschändung. Die beiden garottierten Verbrecher wurden auf Bahren ganz nackt hereingebracht. Die Schändung derselben durch die Mönche war für dieselben ein haut-goût. Es waren reizende Leichname, wenn etwa Leichname reizend genannt werden dürfen. Sie konnten nur von den Männern mißbraucht werden. Wer weiß übrigens, wenn man sich mit dieser Art vertraut machen könnte, ob man einen solchen Abscheu davor fühlte, wie es bei mir der Fall war.
    Ich blieb noch 14 Tage in Rom. Das Ende meiner Saison hierselbst ward durch den plötzlichen Tod meines Freundes Sir Ethelred getrübt. Er starb an der Malaria, welcher fürchterlichen Seuche schon so viele zum Opfer geworden. Ich verließ ihn nicht bis zu seinem letzten Atemzuge und drückte ihm die mich noch während seines Todeskampfes zärtlich anblickenden Augen zu. In seinem letzten Willen vermachte er mir ein namhaftes Kapital und sehr viele Preziosen und Antiken, die er überall auf seinen Reisen gesammelt.
    Sein Tod verleidete mir den Aufenthalt in Italien, und ich war froh, den Antrag meines Impresario annehmen zu können, der mich nach Paris zur dortigen italienischen Oper nahm.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).


  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 13

    Erotischer Roman (Kapitel XIII)

    par W. Schröder-Devrient

    »Schon am nächsten Tage mahnte mich Ferry an die Erfüllung meines Versprechens. Er sagte, er bürge mir dafür, daß es niemand erfahren würde; doch ich müßte mich entschließen, eine kleine Reise zu machen. Er sagte nicht wohin.
    Es war im Frühjahr; das Wetter konnte nicht schöner sein, als er mir eröffnete, daß wir am nächsten Morgen Pest verlassen würden. Er blieb den ganzen Tag bei mir; er hatte überall seine Abschiedsvisiten gemacht und man glaubte, er habe Pest schon vor drei Tagen verlassen.
    Er sagte, dies geschehe, damit niemand wisse, wir seien miteinander fort. Die Zeit meines einmonatigen Urlaubs war gekommen; ich wollte in Preßburg, Prag und auf der Rückreise in Wien einige Gastrollen geben, und im Juli nach Pest zurückkehren.
    Wir verließen Pest an einem Sonntage um 2 Uhr nach Mitternacht. Wir benutzten weder das Dampfboot, noch die Eisenbahn, sondern fuhren auf dem Wagen Ferrys mit der Schnell- oder Bauernpost und trafen um 8 Uhr – beinahe zehn Meilen entfernt – in Reßmely ein, kamen nach Igmand und dann immer weiter in südwestlicher Richtung, so daß wir zu Mittag in dem berüchtigten Bakonyerwalde ankamen. Hier kehrten wir in einer Schenke ein, welche inmitten des Waldes liegt. Das Mittagsmahl war für uns schon bestellt. Einige Männer mit verdächtigen Gesichtern befanden sich im Hofe und in der Gaststube; sie waren bewaffnet mit Flinten, Pistolen und Beilstöcken. Ich hielt sie für Räuber, und es war mir ziemlich unheimlich zumute. Ferry unterhielt sich mit ihnen in ungarischer Sprache. Ich fragte ihn, wer diese Leute seien; er sagte mir, es seien arme Kerle, was gleichbedeutend mit Räubern ist. Er fügte hinzu, ich habe nichts von ihnen zu befürchten, ich würde mich sogar mit ihnen befreunden. Nachmittags, als wir in die Kalesche stiegen, ritten fünf dieser Menschen vor und neben uns her, einige von ihnen waren fortgegangen, ehe wir aufbrachen.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).

  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 12

    Erotischer Roman (Kapitel XII)

    par W. Schröder-Devrient

    »Das Souper war ziemlich ausgelassen und der vorhergehenden Orgie angemessen. Nach demselben stellten sich noch einige Paare zusammen, um Liebe zu genießen, doch außer Ferry und drei Herren, die in dieser Beziehung noch etwas zu leisten im Stande waren, ließen die übrigen die Köpfe ihrer Ruten hängen und man schritt zur Preisverteilung. Ferry ward zum König der Liebe ausgerufen, nächst ihm kam der Herr, der mit zwei Damen gleichzeitig das Liebesspiel ausgeführt, dann einer, welcher dreimal Wollust genossen und gespendet. Meine Rivalin, die Fürstin O ..., in deren Gesellschaft ich Ferry angetroffen, hatte diesen ganz und für immer verloren. Ich redete ihm zu, wenigstens einmal mit ihr zu machen, was er mich so oft genießen ließ, er wollte aber nicht; doch bewog ich ihn zu einem Liebesspiel mit Venus.
    Um 4 Uhr morgens war die Orgie zu Ende. Außer uns beiden, Ferry und mir, Venus und noch ein paar Damen blieben die übrigen im Hause der Madame Luft; sie waren zu betrunken, um sich auf die Straße zu wagen.
    Im allgemeinen hatte ich die Bemerkung gemacht, daß die Pensionärinnen unserer Hauswirtin unter all den Bacchantinnen sich noch am anständigsten benahmen, sie ließen sich zu allem, was getan wurde, von den Herren bitten. Vielleicht machte nur Leonie davon eine Ausnahme, und es ging von ihr das Gerücht herum, daß auch sie zur betitelten Aristokratie gehörte, daß sie aus Wien von ihren Eltern durchgegangen war und geradewegs zu Madame Luft kam, um dieses unsichere Metier zu treiben.
    Ich fuhr mit Ferry nach meiner Wohnung. Rosa war noch immer munter und ging erst schlafen, als ich sie fortschickte. Ist es notwendig, Ihnen zu sagen, daß für uns beide, für Ferry und mich, der Liebeskrieg damit noch nicht zu Ende war?« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).

  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 11

    Erotischer Roman (Kapitel XI)

    par W. Schröder-Devrient

    »Ich wußte nicht gleich, ob er zwei Nabel oder zwei Amorpfeile hatte, denn der Letztere war nicht größer als eine Bohne. Die beiden Mädchen machten allerlei wollüstige Stellungen, um ihn zu reizen; es wollte aber nicht fruchten; da legte er sich auf drei nebeneinander stehende Stühle. Die eine band seine Hand- und Fußgelenke zusammen und ergriff die Rute, um ihn damit zu peitschen, während die andere ihm bald den Hintern, bald die Muschel zu riechen gab. Die Hiebe folgten minutenweise nacheinander, und schon beim dritten Streich sah ich einzelne kleine Blutstropfen durch die Striemen sickern. Beim zehnten Hieb waren die beiden hageren, durch einen weiten Schlund getrennten Flächen, denen ich nicht die Ehre antun darf, sie Backen zu nennen, schon so zerschunden, daß man nur eine große blutende Masse sehen konnte, wie bei einem geschlachteten Tiere; dennoch bat er das Mädchen, welches ihn so grausam zerfleischte, schneller und stärker zu schlagen, und roch und leckte die beiden Öffnungen der anderen. Ich hörte auch von Zeit zu Zeit einen gewissen trompetenden oder fagottartigen Ton, der seinen Ursprung in den Eingeweiden des von diesem geilen Satyr beschnüffelten Mädchens hatte, und er schien diese Düfte mit beiden Nasenlöchern aufzufangen.
    »So wird’s nicht gehen«, sagte er endlich stöhnend, »aber wenn Du mir ein Würstel gibst, dann wird’s gleich kommen. Krieg’ ich heute ein oder zwei Würsterl, Luiserl? Nicht wahr, zwei Würstel, zwei Würsterl? Bitte, bitte.«
    Er legte sich auf den Rücken, und das Mädchen, welches er berochen, setzte sich so, daß es mit ihrem Hintern gerade über seinem offenen Munde sich befand, während die andere sein sich nur schwach hebendes Szepter in ihre Wollustgrotte zu zwängen sich bemühte, indem sie sich auf ihn setzte. Wiederum hörte ich die Fagott-Töne und sah, was er so gewünscht, aus ihr in seinen Mund plumpsen; er fletschte und biß daran und stöhnte dabei. Erst diese unflätige Operation brachte sein Glied in die nötige Verfassung, der auch nach langem Herumzappeln eine Samenentleerung folgte.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).

  • Aus den Memoiren einer Sängerin

    Memoiren einer Sängerin 10

    Erotischer Roman (Kapitel X)

    par W. Schröder-Devrient

    »Anna hatte sich hinten hingekniet, sie spielte mit ihrer Zunge an einer anderen kleinen Öffnung, die in der unmittelbaren Nähe der Wollustgrotte gelegen war, und von welcher Grecourt die Ausstellung bei der Erschaffung des Weibes macht, daß der Abort zu nahe dem Lustpavillon sei. Dies muß die Kleine sehr gekitzelt haben, denn sie bewegte sich immer heftiger und die Krise wurde dadurch beschleunigt. Anna zerkratzte dabei des Mädchens ohnehin schon wunden Hintern, sie biß und sog das Blut aus den Wunden.
    »Ach, mein Gott!« rief das wollüstige Mädchen, »das ist zu stark, ich halte es nicht aus, ich werde mich bep bepis-pis-pissen!«
    Ich fühlte jetzt, wie ein heißer, etwas salziger Strahl in meinen Mund spritzte, das Mädchen wollte zurückweichen, ich aber preßte sie fester an mich und rief ihr zu: »Alles, gib mir alles!« so daß sie sich nicht mehr zurückhielt. Wenn es Champagner gewesen wäre, so hätte ich ihn nicht mit größerer Wollust geschluckt, und ich hätte, ich weiß nicht was, darum gegeben, wenn es noch einmal soviel gewesen wäre. Bald darauf entströmte auch der andere Saft aus dem Wollustborn, und zwar so reichlich, daß nicht einmal Arpad von mir soviel erhalten hatte, wie ich von der Kleinen.
    Damit endete dieses herrliche, mir unvergeßliche Spiel. Wir kleideten uns an. Ich schenkte dem Mädchen 20 Gulden, küßte und umarmte sie und sagte ihr, sie brauchte nun nicht wieder zu stehlen, denn ich wollte sie zu mir nehmen.« (Wilhelmine Schröder-Devrient, Aus den Memoiren einer Saengerin).


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